Abklärung onkologischer Fragestellungen von der Früherkennung bis zur Nachsorge

 

Der Erfolg einer Krebstherapie hängt ganz entscheidend vom Zeitpunkt der Diagnose und der Charakterisierung des Tumors ab. Mit Hilfe des neuen immunologisch-diagnostischen Verfahrens ( EDIM-Technologie = Epitop-Detektion in Monozyten) lassen sich Tumoren aufgrund der Aufnahme (Phagozytose) von Tumorzellen durch Makrophagen wesentlich früher als bisher erkennen und genauer charakterisieren:

 

1.

Durch den Nachweis des Apo10-Antigens in Makrophagen ist es möglich, Störungen der Apoptose

zu messen und hierüber einen frühzeitigen Hinweis auf Polypen, Zysten und Tumoren zu erhalten.

Der Marker Apo10 wird unabhängig von der Tumorentität hochspezifisch in Tumorzellen exprimiert und

akkumuliert bei einer gestörten Apoptose. Dies haben Untersuchungen an über 25 Tumorentitäten

und mehr als 10.000 Patientenproben ergeben.

 

 

2.

Das Transketolase-like-1-Protein (TKTL1) wird von Tumorzellen gebildet, wenn sie vom Verbrennungs-

stoffwechsel (oxidative Phosphorylierung) auf Vergärungsstoffwechsel (aerobe Glykolyse) umschalten

und damit zur aggressiven Krebszelle werden. Dies ermöglicht dem Tumor, invasiv zu wachsen, zu metas-

tasieren und ist verbunden mit einer Resistenz gegenüber radikal- und apoptoseauslösenden Therapien.

Dies ist durch zahlreiche Studien mit verschiedenen Tumoren belegt.

 

 

3.

Ergänzt wird die Detektion und Charakterisierung von Tumoren durch eine detaillierte Analyse des

Immunsystems (

Lymphozytärer Tumorstatus), wodurch Defizite oder Überaktivitäten festgestellt

werden können.